Mehrere Feuerwehren üben gemeinsam den Ernstfall

Freitag, 27. März 2026

Verwundert blickten am Freitagabend viele Bürgerinnen und Bürger aus Remshalden ins Remstal. Trotz klarem Himmel lagen leichte Nebelschwaden in der Luft, begleitet von einem auffälligen Blaulichtaufgebot im Industriegebiet der Alfred-Klingele-Straße.

Die Feuerwehr konnte jedoch schnell Entwarnung geben, bei dem Szenario handelte es sich um eine umfangreiche Einsatzübung der örtlichen Wehr. Gemeinsam mit den Feuerwehren aus Winterbach, Haubersbronn und Plüderhausen trainierte die Feuerwehr Remshalden die Brandbekämpfung in einer Tiefgarage sowie den Aufbau einer Wasserförderstrecke aus der Rems.

Rund 60 Einsatzkräfte und zehn Fahrzeuge waren beteiligt, damit wurde eine Lage aus einer der höchsten Kategorien simuliert. Im Mittelpunkt stand vor allem das Zusammenspiel der verschiedenen Wehren. Für realistische Bedingungen sorgte ungefährlicher künstlicher Nebel in der Tiefgarage der Firma Syntegon, wodurch die Brandbekämpfung und Menschenrettung unter nahezu echten Einsatzbedingungen geübt werden konnte. Auch die Koordination der vielen Einsatzkräfte auf dem weitläufigen Gelände spielte eine zentrale Rolle. Diese wurde über eine Führungsgruppe sowie eine Drohneneinheit sichergestellt.

Das Fazit der Übung fiel durchweg positiv aus. Besonders deutlich wurde die Bedeutung der interkommunalen Zusammenarbeit bei Großschadenslagen als wichtiges Werkzeug zur Schadensbekämpfung. Davon konnten sich die Übungsbeobachter anderer Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, darunter die Polizei und auch der Bürgermeister als oberster Leiter der Feuerwehr überzeugen.
Ein besonderer Dank gilt den beteiligten Unternehmen Syntegon und Klingele für die Bereitstellung der Übungsobjekte. Solche Kooperationen sind für die Feuerwehren essenziell, um realitätsnah zu trainieren und optimal auf den Ernstfall vorbereitet zu sein.

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