Geschichte

1817

Die erste tragbare Feuerwehrspritze in Buoch wurde gemeinsam mit Breuningsweiler im Jahr 1817 angeschafft.

1831

Nach einer Inventarliste aus dem Jahr 1831 besaß die Feuerwehr in Grunbach damals zwei Spritzen, eine aus dem Jahr 1772 und die andere wurde 1814 für 800 Gulden gekauft. Beide sind noch vorhanden und bis heute voll funktionstüchtig.

1872

Dieses Jahr gilt als Gründungsjahr für die Feuerwehr in Hebsack und Rohrbronn. Allerdings zeugen zwei lederne Löschkübel die Existenz einer Feuerwehr in Hebsack bereits in den Jahren 1830 und 1851. Der Rohrbronner Wehr stand eine zweizylindrische, handbediente Pumpe zur Verfügung. Die auf einem einachsigen Karren von Hand gezogenen wurde.

1878

Auf Anordnung des Königlichen Oberamts Schorndorf befasste sich im Jahr 1878 und in den nachfolgenden Jahren der Gemeinderat Geradstetten mit dem Feuerwehrwesen.

1880

Am 24.9. 1880 beschloss der Gemeinderat Geradstetten, dass die bestehende Steigerabteilung einen Kommandanten und ein Stellvertreter bekommen sollte. In den Analen gilt 1880 damit als Gründungsjahr der Feuerwehr Geradstetten. Im gleichen Jahr wurde für die Hebsacker Wehr das Geräthaus gebaut und eine zeitgemäße Feuerspritze gekauft.
1880 kam es in Grunbach zur Gründung einer in acht Zügen aufgeteilten Löschgruppe. In Statuten lautete der §1" Die Feuerwehr hat den Zweck, im Falle eines Brandes im Ort selbst oder in dessen Umgegend das Leben und Eigentum der Bewohner zu schützen". Das gilt bis heute, allerdings sind zahlreiche Aufgaben hinzugekommen.

1885

Mit der Aufstellung der Landesfeuerlöschordnung 1885 wurde die Gemeinde erstmals verpflichtet eine Einrichtung für das Feuerlöschwesen aufzubauen.

1887

Am 11. März beschließt der Gemeinderat die Aufstellung einer Pflichtfeuerwehr mit 4 Zügen in Buoch. Alle Männer im Alter zwischen 18 und 50 Jahren wurden eingezogen. Ein fünfter Zug bestand aus über 50 jährigen Buochern , die den Dienst freiwillig leisteten. Dieser Zug kann als Start der Freiwilligen Feuerwehr in Buoch betrachtet werden.

1894

In diesem Jahr wurde ein Spritzenmagazin im Rathaus Geradstetten eingerichtet. Zuvor wurden am 15. September 1891 trotz starkem "Anschaffungsdruck" durch den Bezirksbrandmeister alle größeren Investitionen durch den Gemeinderat abgelehnt.

1901

Mit dem Einbau eines Wasserleitungsnetzes in Geradstetten wurde der Feuersee in der Klause im Jahr 1901 Überflüssig.

1903

Mit dem Bau der Wasserleitung in Rohrbronn gab es für die Örtliche Feuerwehr enorme Vorteile. Denn mit dem angeschafften Hydrantenkarren hatte man nun die Möglichkeit, mittels Strandrohr diese Leitung anzuzapfen und mit den Schläuchen rasch Wasser zur Einsatzelle zu bringen.

1915

wurde eine fahrbare Spritze in Buoch gekauft.

1919

Ab 1919 konnte in Grunbach und Geradstetten erstmals zwischen Feuerwehrdienst und einer Feuerwehrabgabe gewählt werden. Dabei lag die Abgabe in Geradstetten zwischen 1- Mark und 20- Mark jährlich .

1920

wurde ein Minimax- Feuerlöschapparat für 650 Mark für die Feuerwehr Geradstetten angeschafft. Das Gerät wurde im Erdgeschoss des Rathauses aufgehängt und konnte dort im Einsatzfall schnell geholt werden.

1922

Am 7. Januar 1922 hat die Feuerwehr Geradstetten über einen freiwilligen Status abgestimmt. 60 waren für eine Freiwillige Feuerwehr und 48 Mitglieder dagegen.

1925

hat die Feuerwehr Geradstetten eine Spritze auf dem Bauerberger Hof deponiert.

1927

wurde eine große Magirus Leiter in Grunbach angeschafft und aus demselben Jahr existiert ein Gemeinderatsbeschluss, dass mit dem Umbau der mittleren Kelter zum Feuerwehrmagazin begonnen werden soll.

1930

Das 50 jährige Bestehen der Grunbacher Wehr war umrahmt vom damals sehr starken Spielmannszug, der unterbrochen durch die Kriegszeit und 1952 wieder gegründet, bis in die 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts bestand.

1938

Eine erste Motorspritze wurde 1938 in Grunbach angeschafft.

1945

Gegen Ende des zweiten Weltkrieges wurde die Grunbacher Wehr wiederholt nach Stuttgart gerufen, um nach Fliegereinsätzen bei der Brandbekämpfung zu helfen.

1946

Am 7. Juli wurde die Rohrbronner Wehr neu aufgestellt. Die stärke betrug 29 Mann. Zur Alarmierung im Brandfall, sowie zu Übungen, eilte früher der "Hornist" durch das Dorf. Später wurde die Alarmierung von den installierten Luftschutzsirenen übernommen. Ebenfalls in diesem Jahr schaffte die Feuerwehr einen Tragkraftspritzen -Anhänger an.

1955

Das erste Fahrzeug erhielt die Feuerwehr Geradstetten im August 1955. Es handelte sich dabei um ein Kleinlöschfahrzeug KLF 6 - ein Opel Blitz mit einem Aufbau der Firma Ziegler. Ebenfalls in diesem Jahr wurde das Feuerwehrmagazin in Grunbach umgebaut und ein Tanklöschfahrzeug TLF 15 für 43 000 DM gekauft.

1959

wurde das Geräthaus in Hebsack an derselben Stelle errichtet wie schon 1880.

1960

erhielt die Feuerwehr Geradstetten eine Anhängerleiter AL 18.

1962

wurde zur Alarmierung einer kleinen Schleife eine Weckerlinie in Grunbach installiert. Diese war leiser als die Alarmierung über Sirene. Im gleichen Jahr beschaffte die Feuerwehr Hebsack ein Tragkraftspritzenfahrzeug.

1965

kaufte die Gemeinde Rohrbronn eine 10m Anhängeleiter. Ein Jahr zuvor wurde der Tragkraftspritzen- Anhänger ersetzt.

1967

Am 27. und 28. Mai 1967 wurde das Gerätehaus der Feuerwehr Geradstetten in der Raiffeisenstraße eingeweiht.Im gleichen Jahrerwarb eine erste Gruppe aus Grunbach das bronzene Leistungsabzeichen.

1968

Im Jahr 1968 stellte die Feuerwehr Geradstetten in Eigenbau ein VW-Bus als Trockenlöschfahrzeug 100 in Dienst.

1970

wurde das Löschgruppenfahrzeug LF16TS in Geradstetten angeschafft. Ein Jahr zuvor bekam die Wehr in Buoch eine Tragkraftspritze TS 8.

1972

Beim Zusammenschluss von Grunbach und Buoch 1972 gab es für die Buocher Feuerwehrleute ein Löschgruppenfahrzeug 8, das zuvor in Grunbach bei Übungen und Einsätzen gute Dienste geleistet hatte.

1973

Am 17.11.1973 wurde das neue Gerätehaus in Buoch eingeweiht. Ebenfalls in diesem Jahr kaufte die Gemeinde für Hebsack ein Löschgruppenfahrzeug LF8-TS.

1975

wurde der erste Remshaldener Feuerwehrausschuss gegründet, diesem gehörten zwei Angehörige aus jeder Abteilung an.

1976

Am 1. September 1976 wurde die Jugendfeuerwehr Remshalden gegründet. Über 120 Jugendliche sind bisher aus der Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilung eigentreten.In diesem Jahr wurde auch die erste Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr durchgeführt, dabei wurde Gerd Rossow zum Gesamtkommandanten von Remshalden gewählt.
1976 stellte der Spielmannszug Grunbach seine Öffentlichen Auftritte mangels Nachwuchs ein. Im selben Jahr wurde erstmals ein Reservezug für FeuerwehrSenioren gestartet. Nach der Gemeindezusammenlegung bekam Rohrbronn das alte Tragkraftspritzenfahrzeug, einen Ford Transit von Hebsack.

1978

wurde die Alarmierung über Funk in Remshalden eingeführt. Ab diesem Zeitpunkt wurden tagsüber an Werktagen die Abteilungen Grunbach und Geradstetten gemeinsam alarmiert.

1979

beschloss der Gemeinderat Geradstetten, für 200 000,- DM einen Rüstwagen zu kaufen. Den ersten Mannschaftstransportwagen seiner Art erwarb die Feuerwehr Anfang der 70er Jahre. In Rohrbronn wurde in ein Tragkraftspritzenfahrzeug investiert. Dieses wurde im Laufe der Jahre immer mehr dem neusten Stand der Technik angepasst.

1982

wurde die leer stehende obere Kelter in Grunbach zum Feuerwehrdomizil umgebaut. Vor allem der Kameradschaftsraum mit seinen alten Balken und dem Fachwerk geriet zum repräsentativen Schmuckstück. Dieser wurde auch von der Gemeinde oder vom Kreisbrandmeister für Überregionale Veranstaltungen genutzt.

1985

Im Oktober 1985 wurde der Abteilung Grunbach ein Mannschaftstransportwagen übergeben.

1988

wurde das neue Hebsacker Feuerwehrmagazin übergeben. Ein Jahr später, im November 1989, weihte Rohrbronn das neue Gemeindehaus ein. Dort brachte die Feuerwehr auch ihre Gerätschaften und Fahrzeuge unter.

1989

Die über Grunbach verteilten Feuermelder hatten Ende der 70er Jahre ausgedient, als der Feuerwehrnotruf 112 eingeführt wurde. Parallel dazu rüstet die Gemeinde Feuerwehrangehörige mit Funkmeldern ausgerüstet. Deshalb konnten 1989 die Sirenen abgeschaltet werden.

1990

waren alle Remshaldener Feuerwehrangehörigen mit Funkmeldern ausgerüstet. Die Sirenen als Alarmierungsinstrument hatten ausgedient.

1994

die Grunbacher Wehr für 337 000 DM ein Löschgruppenfahrzeug 16/12. Dieses Fahrzeug dient bis heute in den meisten Fällen als Erstangriffsfahrzeug der Feuerwehr Remshalden.

1995

kam als Spende der Firma Käser ein Gerätewagen in den Fahrzeugbestand der Geradstettener Feuerwehr. Ebenfalls in diesem Jahr wurde ein gebrauchtes TLF 16 von der Firma Daimler Benz erworben.

1999

trat die erste Frau in die Freiwillige Feuerwehr Remshalden ein. Sie verstärkte die Abteilung Geradstetten, die im gleichen Jahr das Gerätehaus aufwändig und in Eigenleistung renoviert hatten.

2001

Im Januar 2001 wurde ein Löschgruppenfahrzeug 8/6 an die Abteilung Hebsack übergeben. Mit der Satzungsänderung am 5. Februar 2001 wurde aus den Altersabteilungen Geradstetten und Grunbach die Altersabteilung Remshalden. Seitdem kommt diese Abteilung ca. achtmal im Jahr zusammen.
Am 19. und 20. Mai 2001 wurde das neue Vordach in Buoch, die Erweiterung des Feuerwehrmagazins an der Westseite, sowie die Sanierung von Toren und Fassade mit einem Fest gefeiert. Am Umbau hatten die Örtlichen Kameraden in über 1000 freiwilligen Arbeitsstunden mitgeholfen.

2002

wurde der Einsatzleitwagen ELW 1 angeschafft, als erstes "Remshalden-Fahrzeug" steht er in der Fahrzeughalle Geradstetten.

2003

wurde von der Gemeinde das Grundstück in der Alfred-Klingele Straße für ein gemeinsames Feuerwehrhaus, nach Auswertungen von Fragebögen und Abstimmungen in den einzelnen Abteilungen gekauft.

2005

Neben den Örtlichen Mandats-und Funktionsträger zog es bei der Grundsteinlegung zum neuen Feuerwehrhaus im Juni 2005 zahlreiche auswärtige Prominenz an.

2006

Das Jahr 2006 geht als historisches in die Feuerwehr- geschichte ein. Denn mit dem Einzug der Abteilungen Grunbach, Geradstetten und Hebsack in das neue Feuerwehrhaus wurde die Struktur der Remshaldener Wehr verändert. Zukünftig gibt es 5 Züge in Remshalden, drei davon am Standort Tal und jeweils ein in Rohrbronn und Buoch.

2009

wurde ein Ford Transit als Mannschaftstransportwagen angeschafft.

2010

bekam der Zug 5 in Rohrbronn als Ersatz für das Tragkraftspritzenfahrzeug ein Staffellöschfahrzeug 10/6 von der Firma Schlingmann.

2013

Im Februar konnte das neue Hilfeleistunglöschgruppenfahrzeug 10 bei der Firma Ziegler abgeholt werden. Das neue Einsatzfahrzeug ersetzt am Standort Tal das über 30 Jahre alte Tanklöschfahrzeug.